DSGVO-konforme Social Wall
Social Media ohne Cookies auf Website & Intranet – DSGVO-konform, barrierefrei, archivierungsfähig
Checkliste: DSGVO-konforme Social Wall für Behörden
Diese Punkte sind in der Praxis besonders relevant, wenn Behörden Social Media Inhalte rechts- und datenschutzkonform auf der eigenen Website oder im Intranet bereitstellen möchten.
Keine direkte Plattform-Einbindung
Vermeide direkte Einbettungen, die bereits beim Laden der Seite Daten an Drittanbieter übertragen können. Eine datenschutzfreundliche Bereitstellung reduziert Tracking- und Drittland-Risiken.
Ohne Cookies & ohne Tracking
Achte darauf, dass beim Anzeigen der Inhalte keine Cookies gesetzt und keine Tracking-Skripte geladen werden. Dadurch ist kein Cookie-Consent für die Social Wall erforderlich.
Hosting in Deutschland / EU & Datensparsamkeit
Speichere und liefere Inhalte über eine datenschutzkonforme Infrastruktur aus. Kurze Datenflüsse, klare Verantwortlichkeiten und Datensparsamkeit helfen, Risiken zu minimieren.
Transparenz (Hinweis / Zwei-Klick-Weiterleitung)
Wenn Nutzer zu externen Plattformen wechseln, sollte vorher klar und verständlich über mögliche Datenschutzrisiken informiert werden. Eine Hinweis- oder Zwei-Klick-Lösung schafft Transparenz.
AVV / Auftragsverarbeitung & Rollenklärung
Klare Verträge und Verantwortlichkeiten (z. B. Auftragsverarbeitung) sind wichtig, damit die Verarbeitung nachvollziehbar dokumentiert ist.
Barrierefreiheit nach BITV 2.0
Stelle Inhalte so dar, dass sie für Screenreader und alternative Eingaben nutzbar sind – inklusive Alternativtexten, Tastaturbedienbarkeit, Kontrast und responsivem Layout.
1. Datenschutzkonforme & barrierefreie Bereitstellung von Social Media Inhalten
Social Media ist ein zentraler Bestandteil moderner Öffentlichkeitsarbeit von Behörden. Gleichzeitig stellt die Nutzung sozialer Netzwerke die öffentliche Verwaltung vor besondere Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, DSGVO-Konformität und Barrierefreiheit. Mit der Stage Social Wall lassen sich diese Anforderungen unterstützen: Social-Media-Inhalte können zentral, barrierefrei und datenschutzfreundlich auf der eigenen Website oder im Intranet bereitgestellt werden – ohne direkte Plattform-Einbettung und ohne Tracking.
Datenschutz (DSGVO, Drittlandtransfer, Tracking vermeiden)
Beim direkten Aufruf von Social Media können personenbezogene Daten (z. B. IP-Adresse, Geräteinformationen) an Plattformen übertragen und außerhalb der EU verarbeitet werden (Stichwort Drittlandtransfer/Schrems II). Um Tracking und Datenweitergabe zu reduzieren, sollten Inhalte über ein datenschutzfreundliches System bereitgestellt werden – ohne Cookies und ohne direkte Plattform-Einbindung.
Barrierefreiheit (BITV 2.0 / WCAG) – Zugang für alle
Inhalte aus Social Media müssen von der öffentlichen Verwaltung barrierefrei bereitgestellt werden, damit alle Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigten Zugang zu Informationen haben. Dazu zählen unter anderem zugängliche Formate, Tastaturbedienbarkeit, gute Kontraste sowie Alternativtexte für Bilder.
Transparenz & Mitverantwortung (Hinweis / Zwei-Klick-Lösung)
Die öffentliche Verwaltung trägt eine Mitverantwortung beim Einsatz von Social Media und muss über mögliche Datenschutzrisiken informieren. Stage klärt Nutzer vor einer Weiterleitung zu externen Plattformen in verständlicher Sprache auf und unterstützt somit eine transparente und datenschutzfreundliche Nutzung.
Ressourcenmangel & Moderation
Die Überwachung und Moderation von Social-Media-Kanälen erfordert Zeit und personelle Ressourcen, die in vielen Behörden nur begrenzt verfügbar sind. Eine zentrale, automatisierte Ausspielung auf Website/Intranet vereinfacht die Kommunikation und reduziert den Verwaltungsaufwand.
2. Archivierungspflicht von Social Media Inhalten
Für Behörden ist ein transparenter und nachvollziehbarer Umgang mit digitalen Informationen verpflichtend. Dazu gehört auch die Archivierung von Social-Media-Inhalten im Rahmen gesetzlicher Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten. Stage unterstützt die öffentliche Verwaltung dabei, Inhalte strukturiert zu sichern und nachvollziehbar bereitzustellen – als Grundlage für interne Nachweise, Dokumentation und Auskunftsersuchen (z. B. im Kontext von Informationsfreiheit), soweit keine datenschutz- oder sicherheitsrelevanten Gründe entgegenstehen.
Transparenz und Rechenschaft
Die Archivierung von Social-Media-Inhalten kann dabei helfen, öffentliche Kommunikation und Aktivitäten nachvollziehbar zu dokumentieren. So wird Transparenz gestärkt und die Rechenschaftspflicht gegenüber Bürgerinnen und Bürgern unterstützt.
Zugänglichkeit und Informationsfreiheit
Archivierte Inhalte sollten auffindbar und zugänglich sein, sofern keine schutzwürdigen Interessen entgegenstehen. Das erleichtert einen transparenten Umgang mit behördlichen Informationen und kann Anfragen effizienter machen.
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben & Aufbewahrungsfristen
Öffentliche Verwaltungen müssen digitale Inhalte gemäß Archivgesetzen, DSGVO und weiteren Vorgaben behandeln. Dazu zählen definierte Aufbewahrungsfristen, sichere Speicherung sowie nachvollziehbare Prozesse (wer hat was wann veröffentlicht).
Integrität & Nachvollziehbarkeit
Wichtig ist, dass archivierte Inhalte langfristig geschützt, möglichst unverändert und nachvollziehbar bleiben. Das schafft Vertrauen und unterstützt die rechtliche sowie historische Dokumentation.
Einfache Integration in Website & Intranet
Archivierung und Ausspielung sollten sich in bestehende Systeme integrieren lassen. Eine benutzerfreundliche Handhabung reduziert den Verwaltungsaufwand und verbessert die Effizienz.